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18. November 2021

ThyssenKrupp sieht Milliardengewinn voraus –
Aktie weiter gefragt

Der Stahlhersteller ThyssenKrupp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das hier immer am 30. September endet, einen operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 769 Millionen Euro erwirtschaftet und damit die Analystenerwartungen übertroffen. Ferner meldete man einen Umsatz in Höhe von 34 Milliarden Euro. Das entspricht zum Vorjahr einem Zuwachs von 19 %. Gleichzeitig meldete man Neuaufträge im Volumen von fast 40 Milliarden Euro (+41 %).

Netto hat man freilich noch einen kleinen Verlust von 115 Millionen Euro geschrieben. Das wird allerdings absehbar nicht so bleiben. So prognostiziert die Unternehmensführung für das aktuelle Geschäftsjahr mindestens eine Verdoppelung des EBIT-Gewinns. Und dann sollen auch rund 1 Milliarde Euro in den Kassen des Stahlkochers netto hängen bleiben. Das wäre dann der stärkste Gewinn seit dem Jahr 2007/8. Ich halte diese Prognose für sehr realistisch. Die Vorstandsvorsitzende Martina Merz ist für ihre zurückhaltende Kommunikation bekannt. Mit anderen Worten: Die Frau dröhnt nicht, sondern liefert.

Auf Wochensicht verteuert sich die Stahl-Aktie prozentual zweistellig. Am Markt ist man nun der Meinung, der Stahlriese ist über den Berg und wird ab jetzt ernten. Trotzdem wird man das Unternehmen weiter umbauen. So gehen Gerüchte um, dass man im nächsten Jahr den Wasserstoffanlagenbauer Uhde Chlorine teilweise an die Börse bringen wird. Hier winkt dem Unternehmen also möglicherweise noch ein Sondergewinn.

Ich halte an der Aktie der ThyssenKrupp fest und freue mich auf die nächsten Quartale.  

Empfehlung: halten