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4. August 2021

ThyssenKrupp setzt Restrukturierung fort – Minen-Geschäft verkauft

Das dänische FLSmidth wird die Geschäftseinheit Minen-Technologie der ThyssenKrupp für 325 Millionen Euro übernehmen. Die Transaktion soll bilanziell und rechtlich zum 2. Halbjahr 2022 abgewickelt werden, sofern die Kartellbehörden der Übernahme zustimmen. Die Geschäftseinheit gehört zur Multi Tracks-Einheit der ThyssenKrupp, also zu denjenigen Aktivitäten, die man nun bzw. in absehbarer Zeit aufgeben wird.

Ferner soll ThyssenKrupp nächstens die Edelstahl-Produktion in Terni (Region Umbrien in Italien) sowie das Infrastruktur-Geschäft abstoßen. Hier laufen angeblich vielversprechende Verkaufsverhandlungen.

Fazit: Ich habe mir hier einen etwas stärkeren Verkaufspreis für ThyssenKrupp gewünscht. 2020 hatte das Minen-Geschäft einen Umsatz von 780 Millionen Euro erzielt. Das Stahl-Unternehmen erlöst hier also nicht einmal den hälftigen Jahresumsatz. Gleichwohl ist die Transaktion vorteilhaft, da dem Unternehmen nun frisches Kapital zufließt. Ferner sortiert man einen Verlustbringer der letzten Jahre erfolgreich aus dem Portfolio aus.

Lassen Sie das Abstauberlimit bei 7 Euro einfach bis Ende August (ultimo) durchlaufen. Sollte der Nachkauf zu diesem Kurs nicht möglich sein, werde ich im September das Limit entsprechend anpassen. Ich bin unverändert am Nachkauf der ThyssenKrupp-Aktie interessiert, verspüre bei dieser geplanten Transaktion allerdings keinen Zeitdruck.

Empfehlung: kaufen bis 7,00 EUR

Börsenplatz: Xetra