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12. August 2021

Polytec liefert gute Zahlen

Der niederösterreichische Autozulieferer Polytec hat die Corona-Krise sehr weitgehend überwunden. So steigerte man den Umsatz im abgelaufenen Halbjahr um über 20 % auf 291 Millionen Euro. Dabei verdiente man netto 6,8 Millionen Euro oder 0,30 Euro pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Fehlbetrag von 8,9 Millionen Euro angefallen.

Dabei zeigten die Österreicher erneut, dass man gerne und erfolgreich mit deutschen Autobauern zusammenarbeitet. Fast 30 % des Umsatzes generierte Polytec mit dem VW-Konzern, während Daimler knapp 23 % zum Gesamtumsatz beisteuerte. Hier gilt also: Solange es den Deutschen gut geht, werden die Niederösterreicher sicherlich nicht verhungern. Gleichwohl halte ich es für sinnvoll, wenn Polytec künftig die Kundenbasis stärker diversifiziert. So steht zwar VW immer für große Aufträge, allerdings gelten die VW-Einkaufsmanager in Preisverhandlungen als robust und durchsetzungsstark. Lange Rede kurzer Sinn: Wenn Tesla im nächsten Jahr die Bänder am Standort Berlin-Brandenburg anlaufen lässt, wird Polytec hier sicherlich einmal nachdrücklich vorfühlen und die eigenen Kompetenzen anpreisen. Hier sehe ich für den Autozulieferer Chancen auf lukratives Neugeschäft.  

Zuletzt ist unser geplanter Nachkauf der Polytec-Aktie nur knapp gescheitert. So notierte die Aktie im Handelssystem Tradegate kurzzeitig nur einen Euro-Cent über dem von mir empfohlenen Abstauberlimit von 9,40 Euro. In Wien – meine Referenzbörse – notierten die Anteilsscheine zeitweise bei rund 9,60 Euro.

Ich bestätige meine Nachkauf-Empfehlung für die Aktie der Polytec. Das Kauflimit belasse ich unverändert bei 9,40 Euro.    

Empfehlung: nachkaufen 9,40 EUR

Börsenplatz: Wien